digital life
IdeaLab 2011 - ein Fazit
Und wieder ist’s vorbei: der Gründerkongress IdeaLab 2011 an der WHU in Vallendar ist - zumindest für mich - zu Ende. Für ein paar Feierwütige endet er erst morgen früh, aber ich sitze nun im Zug Richtung Düsseldorf und denke rückblickend: toll war’s. Allerdings muss man dazu sagen: toll wie immer. Das ist auch der Grund, warum ich dieses Jahr zum dritten Mal in Folge dabei war. Wenn man allerdings quantifizieren will, warum genau es so toll war, ist das ein Zusammenspiel aus verschiedenen Punkten:

- zuerst einmal die Atmosphäre. Das IdeaLab ist ein Kongress für Gründer - und das steht nicht nur auf dem Plakat, sondern das spürt man an jeder Ecke. Sowohl bei den Speaches und Panels als auch bei den Workshops und Pitches und bei all den angenehmen Gesprächen dazwischen. Hier ist der Entrepreneurial Spirit förmlich greifbar. - die Speaker: Klaus Hommels, Christian Leybold, Stefan Glänzer, Oliver Samwer, Florian Heinemann, Lukasz Gadowski, Fabian Heilemann, Morten Lund und Marco Boerries sind nur einige der namhaften Sprecher. So viel Internet- und Gründungskompetenz findet man sonst selten an einem Ort.

- die Organisation: das ganze Event wird von WHU-Studenten im dritten Semester organisiert. Von der Gestaltung der Location über den VW-Phaeton-Shuttleservice (10 Wagen inkl. Fahrer) bis hin zur grandiosen Verpflegung ist die ganze Organisation auf äußerst professionellem Niveau. Für das nächste Jahr gibt es kaum noch was zu verbessern. Ab dem nächsten Jahr wird eh die ganze Konferenz englisch-sprachig sein (dieses Jahr war sie noch mehrheitlich deutsch). Ich würde mir nur ein paar mehr Pitches wünschen. Dieses Jahr gab es “nur” fünf - und einer davon war ich, so dass ich mir nur vier neue Ideen anhören durfte.

Aber das ist Jammern auf ganz hohem Niveau. Daher an dieser Stelle noch einmal ans ganze Team: Danke! Wir sehen uns 2012!

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Der Unterschied zwischen Seebären und Anuga-Besuchern
Was ist der Unterschied zwischen einem brünftigen oder in seinem Revier bedrohten Seebären und einem durchschnittlichen Anuga-Besucher? Lösung: den Seebären sieht man nur im Zoo, den Anuga-Besucher am Bahnsteig 16 des Düsseldorfer Hauptbahnhofs. Ansonsten sind die Parallelen frappierend: damit meine ich nicht nur den Körperumfang und die nur minimal ausgeprägte Fähigkeit zur Kommunikation (sieht man von unartikulierten Lautäußerungen ab), sondern vor allem das rücksichtslose Überrollen von Artgenossen - was aufgrund der Körperfülle mit erheblichen Gefahren verbunden ist.

In freier Wildbahn konnte ich dieses Verhalten leider gleich zwei Tage in Folge beobachten. Aufgrund der Süßwarenmesse Anuga in Köln sind viele Gäste in Düsseldorf abgestiegen und müssen nun morgens mit dem Zug nach Köln. So weit, so gewöhnlich zu Messezeiten. Allerdings sind die Anuga-Besucher die ersten Messe-Besucher, die mit einigen grundsätzlichen und international gültigen und etablierten Verhaltensregeln auf Bahnhöfen nicht zurecht kommen - bzw. sich aus egoistischen Gründen bewusst darüber hinwegsetzen. Diese Regeln wären: 1. Am Bahnsteig nicht rempeln. Gerade wenn es voll ist, könnten andere auf die Gleise fallen

2. Wenn der Zug kommt: zuerst die Insassen aussteigen lassen. Es bringt gar nichts, sich wie ein Horde Schafe (oder eben Seebären) vor der Tür zu drängeln. Es dauert dadurch nur länger. 3. Rücksicht nehmen - vor allem auf Alte, Frauen und Kinder. Klingt selbstverständlich, ist es für Anuga-Besucher leider nicht.

4. Am Bahnsteig nicht rauchen. Erstens ist es sowieso verboten und zweitens besteht in der Menge die erhöhte Gefahr, andere Personen mit Brandlöchern zu beglücken. 5. Im Gedrânge nicht furzen. Gerade dass ich diesen Punkt ansprechen muss, macht mich echt nachdenklich. Hat leider sowohl gestern als auch heute morgen nicht funktioniert :-(

Leider ich habe ich sehr ausgeprägte Zweifel, das diese Liste an den folgenden Tagen berücksichtigt wird und Anwendung findet. Zu viele grundlegende Charaktereigenschaften scheinen dafür beim durchschnittlichen Anuga-Besucher nicht vorhanden zu sein. Somit bleibt nur zu hoffen, dass die letzten Tage schnell vorübergehen oder die Deutsche Bahn einen Sonderzug einsetzt - für Seebären.

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Steve Jobs und das Problem der Tageszeitungen
Das traurige Thema um den Tod von Apple-Gründer Steve Jobs verdeutlicht für mich mal wieder das grundsätzliche Problem von gedruckten Tageszeitungen. Die Nachricht über Steves Tod wurde in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag mitteleuropäischer Zeit bekannt. Am Donnerstag Morgen um 8:30 Uhr hatte wired.com bereits die gesamte Startseite zum Nachruf umgebaut. Bis Donnerstag Abend waren die Twitter- und Facebook-Feeds voll mit Beileidsbekundungen. Auch im Fernsehen und Radio wurde intensiv berichtet. Und Freitag Morgen ist der Tod von Jobs dann endlich auch der Aufmacher der Rheinischen Post.

Ja, ich weiß, online hatten sie das Thema auch schon am Donnerstag. Ich stelle mir nur die Frage, wie lange die Leser noch für Nachrichten bezahlen, die mehr als 24 Stunden alt sind und die am Vortag bereits in allen anderen Medien von allen nur erdenklichen Seiten beleuchtet wurden. Wenn man die Argumente “Nostalgie” und “Haptik” weglässt, kann die Antwort nur sein: nicht mehr lange.

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Was ich mir von Click.to wünsche
Die Windows-App Click.to ist mit einem großen Ziel an den Start gegangen: mir das Leben einfacher und bequemer zu machen. Dazu muss ich nur die App installieren. Wenn ich nun, egal in welcher Anwendung, ein Wort oder einen Abschnitt kopiere und dann die Tastenkombination Crtl+C drücke, erscheinen über dem Mouse-Cursor Icons für Google, Outlook, Word, Wikipedia und viele mehr. Welche dort exakt erscheinen, kann ich selbst konfigurieren. Wenn ich nun zum Beispiel auf das Google-Icon klicke, wird mein Standardbrowser in einem neuen Tab geöffnet und es wird eine Google-Suche mit dem entsprechenden Begriff gestartet. Das erspart mir das manuelle Browser-öffnen und dann das Einfügen und Suche starten.

Bei Outlook oder Word wird eine neue Mail bzw. ein neues Dokument geöffnet und der Begriff eingefügt. Das macht für mich aber schon viel weniger Sinn. In den meisten Fällen habe ich die Programme schon offen und arbeite bereits damit. D.h. ich will eher weitere Inhalte in mein bereits geöffnetes Dokument einfügen. Ein neues Dokument zu öffnen macht keinen Sinn. Was also wünschenswert wäre: wenn ich auf das Word-Icon klicke, wird der markierte Bereich in das zuletzt bearbeitete Dokument eingefügt, und zwar dort, wo sich zuletzt der Cursor befand. DAS würde mir wirklich helfen. Und wo wir gerade beim Wünschen sind: ich möchte Makros anlegen können! Heißt, ich will bestimmte Klickfolgen aufzeichnen und mit einem Klick wieder neu starten können.

Bis diese Funktionen integriert sind, macht das so gehypte Click.to für mich bei der täglichen Arbeit leider keinen wirklichen Sinn. PS: Sorry, Links fehlen, da ich aus dem Zug vom iPhone aus blogge und daher etwas eingeschränkt bin.

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Club Family - ein Start-Up, das man im Blick behalten sollte

Große Freude im ganzen Club Family-Team: Deutsche-startups.de, die Referenz für Nachrichten im Start-Up-Bereich, hat die 10 brandneuen Start-Ups gekürt, die man im Blick behalten sollte - und www.clubfamily.de gehört dazu! Diese Auszeichnung ist ein schöner Erfolg und eine Bestätigung der Arbeit der letzten Monate. Alle im Team haben richtig Gas gegeben, um unseren Kunden ein besonderes Service-Erlebnis bei der Buchung ihres Familienurlaubs zu garantieren. Das beginnt auf unserer Website, auf der nur ausgesuchte Familienhotels gelistet und bewertet werden, geht über die persönliche und kundenfreundliche Beratung und endet bei verschiedenen Service-Aktionen, die wir für unsere Kunden umsetzen konnten. Auch an dieser Stelle nochmal allen Beteiligten dafür ein herzliches Dankeschön. Und auch in Zukunft wird Club Family durch sein einzigartiges Servicekonzept bei der Beratung und Buchung des perfekten Familienurlaubs von sich hören lassen.

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Servicewüste Deutsche Bahn

Verfluchte Deutsche Bahn: da quält man sich nach dem Programm der letzten Tage wieder früh aus dem Bett, nur um am Bahnhof zu erfahren, dass alle Züge mind. 25 min Verspätung haben - die ICEs zum Hbf in Köln aber nicht für Reisende des Regionalverkehrs freigegeben sind. Und das erfährt man von DB-Mitarbeitern auch noch in einem Ton, wo man nur noch kurz von der nächsten Straftat entfernt ist.

Wurde nicht mal irgendwann eine Serviceoffensive der Deutschen Bahn angekündigt? Zum Mitarbeiter mit Kundenkontakt ist sie definitiv nicht durchgedrungen :-(

Wenn die Deutsche Bahn nicht auf vielen Strecken ein Quasi-Monopol inne hätte, wäre dieses Unternehmen aufgrund nicht existenten Kundenservices schon lange insolvent. Ob den Mitarbeitern der DB ihre Außenwirkung klar ist? Ein Spiegel würde Wunder bewirken…

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Spanair’s Beispiel für tollen Kunden-Service

Von einem solchen Service können sich viele Unternehmen eine Scheibe abschneiden - allen voran die BKK Gesundheit, mit der ich jetzt mein persönliches Service-Desaster erlebt habe. Aber dazu werde ich noch ausführlich in einem separaten Post berichten.

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HDR-Aufnahmen mit dem iPhone

Ich bin beeindruckt, wie gut die HDR-Aufnahmen des iPhone 4 aussehen. Dunkle Motive werden dadurch auch ohne aktivierten Blitz toll ausgeleuchtet. Zum Beweis ein paar Fotos des Weihnachtsmarktes in Düsseldorf…

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Wintereinbruch
Dafür, dass es in Düsseldorf so gut wie nie schneit, sieht diese Palme doch ziemlich winterlich aus…

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Bin ich völlig Vettel?
“Deutschland völlig Vettel!”. So titelte die Bild-Zeitung heute nach dem Sieg von Sebastian Vettel bei der Formel Eins Weltmeisterschaft. Nach einer solchen Schlagzeile vermutet man mit Freudentränen überströmte Menschen im Siegestaumel mit schwarz-rot-goldenen Schals auf den deutschen Straßen. Doch genau das Gegenteil ist gestern in Düsseldorf der Fall gewesen. Nicht eine einzige Person hat mir auf meinem gestrigen Spaziergang durch die Stadt ihre Freude zum Ausdruck gebracht. Nicht ein einziges Auto ist hupend mit einer Deutschland-Fahne durch die Innenstadt gefahren. Und auch heute gab es keinerlei Formen spontaner Begeisterungsbekundung - weder in Düsseldorf noch in Köln. Wie also kommt die Bild-Zeitung zu so einer Behauptung? Das weiß wahrscheinlich niemand außer der Redaktion selbst…

PS: ich bitte zu entschuldigen, dass auf dem Foto irgendwelche Aufkleber Vettels Gesicht verdecken. Das liegt an dem Automaten, in dem man die Bild hätte kaufen können. Aber die Bild zu kaufen ging mir dann doch etwas zu weit…

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